Schlagwort-Archive: Waldorf Frommer

beA im (Nicht-)Einsatz

Seit einiger Zeit ist das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) freigeschaltet und ich habe meine Empfangsbereitschaft auf dem Briefkopf und im Verzeichnis des DAV kundgetan.

Mehr ist seitdem aber auch nicht passiert – ich habe bisher noch von keinem Gericht und auch keinem Kollegen eine beA-Nachricht erhalten.

Nun rief mich vor ein paar Wochen ein Kollege der für Abmahnungen bekannten Kanzlei Waldorf Frommer an. Er habe 94 Akten mit mir auf der Gegenseite “geerbt” und würde die gerne alle ohne gerichtliches Verfahren erledigen. Er wolle in allen Verfahren einen Vergleichsvorschlag “an der Schmerzgrenze” unterbreiten. Seitdem erhalte ich täglich mehrere Fax-Schreiben von Waldorf Frommer, die ich dann nach Rücksprache mit meinen Mandanten entweder beantworte oder ignoriere. Das wäre nun eigentlich eine gute Gelegenheit, das beA einzusetzen um Fax- und Portokosten zu sparen. Nun kann man zwar jeden im bundesweiten amtlichen Anwaltsverzeichnis aufgeführten Anwalt bereits über beA anschreiben. Eine Garantie, dass der Adressat die an ihn gerichtete Nachricht aber auch zeitnah liest, gibt es nicht. Denn es gibt derzeit noch keine Pflicht, das beA zu nutzen. Das Postfach ist zwar für alle Anwälte bereits empfangsbereit. Der Adressat bekommt von eingehenden Nachrichten aber gar nichts mit, wenn er den Zugang zu seinem Postfach noch nicht eingerichtet hat. Deshalb muss der Postfachinhaber Zustellungen über das beA gegenwärtig auch erst mit seinem Einverständnis gegen sich gelten lassen.

Ich habe nun heute bei Waldorf Frommer angerufen um mich zu erkundigen, ob das beA dort schon eingesetzt wird. Das konnte mir aber niemand sagen und der Kollege, der sich als mein Ansprechpartner dort vorgestellt hat, ist bis Mitte der Woche in Urlaub. Nun habe ich ihm einfach einmal eine Nachricht über beA geschickt und bin gespannt, ob und wann mich eine Antwort erreicht.

Bei den Abmahnkollegen von rka, von denen ich aktuell auch relativ viel Post erhalte, arbeitet man nach telefonischer Auskunft noch an der Einrichtung des beA. Gegenwärtig soll ich aber diesen Kommunikationsweg noch nicht nutzen – also bleibt es hier auch erst einmal bei Fax und E-Mail.

Wie es bei anderen Abmahnkanzleien mit der Nutzung von beA aussieht, ist mir nicht bekannt. Für sachdienliche Hinweise in den Kommentaren wäre ich daher dankbar.

OLG München ignoriert den Schutz der Familie

Nicht rechtskräftigen Urteilen sollte man nicht zuviel Bedeutung beimessen. Erst recht nicht, wenn sie aus München kommen. Dort ticken die Uhren bekanntlich anders und an geltendes bundesrepublikanisches Recht fühlen sich Münchner Richter besonders in Filesharing-Klageverfahren bekanntlich nicht immer gebunden. In dieser Tradition haben sich nun die Richter des 29. Zivilsenats mit der Frage befasst, ob der wegen vermeintlichen Filesharings auf die Zahlung von Schadensersatz verklagte Familienvater seiner ihm obliegenden sekundären Darlegungslast nachkommt, wenn er vortragen lässt, dass er zwar weiß, welches Kind die streitige Rechtsverletzung begangen hat, sich aber weigert, dieses zu benennen.

Wie von einem Münchner Gericht nicht anders zu erwarten, reicht dieser Vortrag nach den dortigen Vorstellungen von Recht und Ordnung natürlich nicht aus, um die Vermutung der Täterschaft des Anschlussinhabers zu widerlegen. Wenn der Anschlussinhaber konkrete Kenntnis von der Täterschaft eines Kindes habe, müsste er dieses auch benennen. Zudem hätten sich die Kinder selbst auf das ihnen zustehende Zeugnisverweigerungsrecht berufen. Nach Ansicht der bajuwarischen Richter sei daher von der Täterschaft des Anschlussinhabers auszugehen.

Dass eine Urheberrechtsverletzung gem. § 106 UrhG auch als Straftat verfolgt werden kann und Eltern gem. § 52 StPO dazu berechtigt sind, das Zeugnis in einem Strafverfahren zu verweigern, wenn sie damit ihre Kinder belasten würden, hat sich offensichtlich noch nicht bis in die Prielmayerstraße herumgesprochen. Art. 6 Abs. 1 des Grundgesetz muss hier offenbar hinter den wirtschaftlichen Interessen klagefreudiger Firmen der Unterhaltungsindustrie zurückstehen.

Nun muss (es) also der Bundesgerichtshof richten. Denn die Entscheidung des OLG enthält zumindest einen vernünftigen Satz: Die Revision wird zugelassen. In der Pressemitteilung des Gerichts heißt es dazu: “Dies deshalb, da die Rechtsfrage, durch welche Angaben ein Anschlussinhaber seiner sekundären Darlegungslast nachkommen kann, über den Streitfall hinaus für eine Vielzahl von Filesharing-Fällen Bedeutung hat.”

Nun bekommt der BGH also die Gelegenheit, die Anforderungen an die sekundäre Darlegungslast von Anschlussinhabern zu konkretisieren und Licht ins bisherige Dunkel der Rechtsprechung zu bringen.

OLG München, Urteil v. 14.1.2016 – 29 U 2593/15

Waldorf Frommer ist ungeduldig

Nachdem schon Rechtsanwalt Daniel Sebastian und natürlich auch die Debcon seit Wochen immer wieder auf die Entscheidungen des BGH vom 11.06.2015 hinweisen, um ihre bestrittenen Forderungen  zu begründen, will auch die Münchner Kanzlei Waldorf Frommer nicht hintan stehen. Heute erreichte mich aus München ein Schreiben, in dem ebenfalls auf diese Urteile verwiesen wird:

Screenshot 2015-08-14 14.41.57

Immerhin wird eingeräumt, dass die Entscheidungsgründe auch nach 2 Monaten noch immer nicht vorliegen. Welche „deutliche Sprache“ die Entscheidungen daher sprechen sollen, bleibt unklar. Deutlich wird durch die Entscheidungen bislang nur, dass die Verteidigung gegen Filesharing-Klagen sehr sorgsam durchdacht sein sollte und man es nicht bei Allgemeinplätzen belassen sollte. Ob sich aus den Urteilen aber ableiten lässt, dass die Abmahner stets im Recht sind, dürfte sehr zweifelhaft sein. Auch die Anwälte von BaumgartenBrandt haben sich damit vor dem AG Düsseldorf in einer mündlichen Verhandlung eine Abfuhr des Gerichtes geholt: Solange die Urteilsgründe nicht bekannt sind, lässt sich aus diesen Entscheidungen für andere rechtshängige Klageverfahren nichts herleiten.

Das wissen selbstverständlich auch die Angestellten der Herren Waldorf und Frommer – aber offenbar wird man dort inzwischen ungeduldig. Geduld ist eben eine Tugend.

Waldorf Frommer mahnen „Homeland“ im US-Original ab

Die Münchner Anwälte Waldorf Frommer mahnen aktuell für die Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH die unerlaubte Verbreitung von Folgen der 4. Staffel der US-Serie „Homeland“ ab. Die mir vorliegenden Abmahnschreiben beziehen sich dabei auf die englisch-sprachigen Originalfolgen der Serie. Es wird behauptet, dass die deutsche Twentieth Century Fox auch daran hierzulande die Rechte habe.

Waldorf Frommer wirft den Abgemahnten unerlaubtes Filesharing vor und verlangt von ihnen die übliche Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und die Zahlung von Schadensersatz sowie die Erstattung von Anwaltskosten. Andernfalls drohe den Abgemahnten zwar nicht das Schicksal von Nicholas Brody, aber die teure gerichtliche Geltendmachung der behaupteten Ansprüche.

Wird nur eine Folge unerlaubt weiterverbreitet, soll der Abgemahnte 519,50 EUR an Waldorf Frommer überweisen. Bei zwei Folgen wird der Vorschlag unterbreitet, die Sache gegen Zahlung von 915 EUR und Unterzeichnung der beigefügten Unterlassungserklärung zu erledigen.

Darauf sollten sich Abgemahnte keinesfalls einlassen, sondern umgehend anwaltlichen Rat einholen. Die Forderung der Abmahner kann in vielen Fällen als unbegründet zurückgewiesen werden und ist auch der Höhe nach angreifbar. So dürfte die Berechnung der geltend gemachten Anwaltskosten nicht mit den gesetzlichen Vorgaben zu vereinbaren sein.

Empfänger einer solchen Abmahnung sollten diese auf keinen Fall ignorieren – die Erfahrung zeigt, dass die abmahnenden Anwälte die vermeintlichen Ansprüche ihrer Mandantin gerichtlich geltend machen, wenn sich der Abgemahnte dagegen nicht innerhalb der üblicherweise knapp bemessenen Fristen wehrt.

Auch für diese Abmahnschreiben gelten also die drei goldenen Regeln:

  • Nehmen Sie keinen Kontakt mit der abmahnenden Kanzlei auf.
  • Unterschreiben Sie nichts.
  • Lassen Sie sich umgehend anwaltlich beraten, welche Verteidigung gegen die Abmahnung in Ihrem Fall möglich und sinnvoll ist und was konkret Sie machen können, um den Schaden nun zu minimieren.

Abgemahnte können sich, auch am Wochenende, gerne unter der kostenfreien Hotline

0800 365 7324

an mich wenden, um eine erste kostenfreie Einschätzung und das mögliche weitere Vorgehen zu besprechen. Erhaltene Abmahnschreiben können mir per E-Mail auch an

abmahnhilfe@rechtsanwalt-schwartmann.de

geschickt werden – ich komme dann nach Durchsicht umgehend darauf zurück.
Die außergerichtliche Verteidigung gegen Filesharing-Abmahnungen biete ich zum günstigen und fairen Pauschalpreis an. Kosten entstehen erst mit meiner ausdrücklichen Beauftragung.

Bei allem Verständnis

Mein Mandant war von der Kanzlei Waldorf Frommer wegen Verletzung der Urheberrechte der Firma Sony Music Entertainment Germany GmbH abgemahnt und auf Zahlung von 956 EUR in Anspruch genommen worden. Man warf ihm vor, er habe das Debut-Album der Band „Them Crooked Vultures“ (in der übrigens der ehemalige Led-Zeppelin-Bassist John Paul Jones aktiv ist) unerlaubt öffentlich zugänglich gemacht und deshalb den entstandenen Schaden und die Abmahnkosten zu erstatten. Der zu zahlende Schadensersatz berechne sich nach einer fiktiven Lizenzgebühr und belaufe sich auf 450 EUR. Die Kosten der Abmahnung wurden mit 506 EUR zugrunde gelegt.

Mein Mandant konnte gegen die Forderung einwenden, dass er zum angeblichen Tatzeitpunkt, einem Freitag nachmittag, so weit sich das eruieren ließ, gar nicht zu Hause war. Zudem wurde der auf ihn laufende Internetanschluss auch von einer Mitbewohnerin genutzt, die regelmäßig an den Wochenenden auch fremde PCs mit nach Hause brachte, um diese zu reparieren bzw. die Software auf den neusten Stand zu bringen. Es sei nicht auszuschließen, dass auf einem dieser Rechner ein Bit Torrent Client installiert war und dieser dann das streitgegenständliche Werk verbreitet hatte.

Damit gab sich Sony Music nicht zufrieden und verklagte meinen Mandanten vor dem Amtsgericht München auf Zahlung der geforderten 956 EUR.

In dem Verfahren benannten wir die Mitbewohnerin namentlich und diese wurde vom Amtsgericht angehört. Sie bestätigte unseren Vortrag.

Das Gericht wies die Klage ab (AG München, Urteil vom 05.11.2014 – 262 C 23404/13).

Aus den Entscheidungsgründen:

„Eine Täterschaft der Beklagtenpartei wurde von der beweispflichtigen Klagepartei nicht nachgewiesen. Dass Sachverhalte bisweilen nicht aufgeklärt werden können und nicht überwindbare Beweisschwierigkeiten auftreten, ist im Zivilprozess nicht ungewöhnlich. Dann ist nach den allgemeinen Regeln der Beweislast zu verfahren.

Die obergerichtliche Rechtsprechung hat den Beweisschwierigkeiten in Verfahren der gegenständlichen Art dadurch Rechnung getragen, dass dem Inhaber des Internetanschlusses eine sekundäre Darlegungslast auferlegt wird. Diese ist die Beklagtenpartei – auch und gerade – unter Beachtung der BearShare-Entscheidung des BGH (I ZR 169/12) nachgekommen.

Bei allem Verständnis für die Inhaber von Urheberrechten, die es nicht hinnehmen wollen, dass durch Dritte rechtswidrig und massiv in ihr Eigentum eingegriffen wird, ohne dass aufgrund von Beweisschwierigkeiten Schadensersatz erlangt werden könnte, geht es nicht an, die sekundäre Darlegungslast von Internetanschlussinhabern so zu überspannen, dass diesen die „Entlastung“ im Normalfall nicht mehr möglich ist, wie in der Rechtsprechung bisweilen geschehen.

Die Beklagtenseite hat alles getan, was in Ihrer Macht stand. Sie hat eine potentielle andere Täterin namentlich und mit Adressangabe benannt. Weiteres ist ihr nicht möglich.

Die Zeugin hat den Sachvortrag der Beklagtenseite bestätigt. Aus ihren Angaben ergibt sich gerade nicht, dass sie als Täterin ausgeschlossen werden könnte. Anhaltspunkte dafür, dass ihre Aussage falsch wäre, sind nicht ersichtlich. Selbst dann man der Zeugin keinen Glauben schenken wollte, könnte daraus nicht auf eine zwingende Täterschaft der Beklagtenseite geschlossen werden, denn es ist Aufgabe der Klagepartei, die Einlassung der Beklagtenpartei zu möglichen anderen Tätern zu widerlegen. Dies kann grundsätzlich nur dadurch geschehen, dass benannte Alternativtäter glaubhaft versichern, sie kämen als solche nicht in Betracht.“

Münchener Verhältnisse

Am 05.11.2014 verkündet das AG München ein Urteil, mit dem es eine Klage von Waldorf Frommer gegen meinen Mandanten wegen angeblichen Filesharings abweist. Das Urteil enthält keinen Tatbestand und keine Entscheidungsgründe. Es geht mir am 10.11.2014 zu.

Bis heute liegt mir das Urteil nicht in vollständiger Fassung vor. Für Waldorf Frommer bedeutet dies, dass die Berufungsfrist von 1 Monat noch nicht zu laufen begonnen hat.

Münchener Verhältnisse. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Waldorf Frommer: Klagerücknahme beim AG München?

Mein Mandant wurde als Anschlussinhaber wegen angeblichen Filesharings abgemahnt und von Waldorf Frommer beim AG München auf Zahlung von Schadensersatz und Erstattung angeblicher Anwaltskosten verklagt, nachdem er den Rechtsverstoß außergerichtlich bestritten und lediglich ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben hatte.

Vor Gericht konnten wir darlegen, dass zum vermeintlichen Tatzeitpunkt eine Mitbewohnerin den Internetanschluss regelmäßig selbständig genutzt hat und als IT-Expertin darüber unter anderem fremde Rechnerinstallationen aktualisiert oder repariert hat. Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass auf einem dieser Rechner ein Bit-Torrent-Client aktiv war. Das kann aber natürlich meinem Mandanten nicht angelastet werden.

Das Amtsgericht München hat nun zunächst Beweis über die Behauptung Waldorf Frommers erhoben, dass die Mitbewohnerin zum angeblichen Tatzeitpunkt keinen Zugang zum Internetanschluss meines Mandanten hatte. Dummerweise hat die Dame aber den Vortrag meines Mandanten bestätigt, freilich ohne sich selbst zu belasten: Sie weiß ja nicht, ob sich auf einem von ihr behandelten Rechner Filesharing-Software befunden hat. Ausschließen kann sie es aber nicht, und das reicht auch dem Amtsgericht München aus, die Vermutung der Täterschaft meines Mandanten als Anschlussinhaber als widerlegt anzusehen.

Nun könnte man als Richter natürlich die Fortsetzung der mündlichen Verhandlung anberaumen oder die Parteien fragen, ob sie mit einer Entscheidung im schriftlichen Verfahren einverstanden sind. Dann müsste man aber wahrscheinlich ein klageabweisendes Urteil schreiben, denn dass mein Mandant im Rahmen der ihm obliegenden sekundären Darlegungslast ausreichend vorgetragen hat, dass ein Dritter als Täter in Betracht kommt, dürfte nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme nicht ernsthaft mehr anzugreifen sein.

Aber nicht so in München. Hier ticken die Uhren bekanntlich anders.

Also schickt man den Parteien das Protokoll der Zeugenvernehmung und fragt an, ob die Klage nicht zurückgenommen wird und ob der Beklagte dazu nicht bereits jetzt sein Einverständnis geben möchte. Das wäre dann natürlich für fast alle Beteiligten das Beste: Waldorf Frommer verliert in München nicht. Das Amtsgericht München muss keine Filesharing-Klage abweisen. Und ein Urteil, das gar nicht erst geschrieben werden muss, kann auch nicht in künftigen Klageverfahren von anderen Abgemahnten zur Stützung der eigenen Position verwendet werden.

Nun bin ich gespannt, ob die Kollegen von Waldorf Frommer tatsächlich die Klage zurücknehmen möchten. Denn damit schneiden sie sich natürlich auch den sonst möglichen Weg in die Berufungsinstanz zum LG München I ab.

Mein Mandant hat sich jedenfalls bereits entschieden, wie er das Verfahren nicht beendet sehen möchte.

Waldorf Frommer kämpft für Jack Bauer

Die Münchner Anwälte Waldorf Frommer mahnen aktuell für die Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH die unerlaubte Verbreitung von Folgen der 9. Staffel der US-Serie 24 ab, die derzeit unter dem Namen “Live another Day” auch in Deutschland bei Sky gezeigt wird.

Waldorf Frommer wirft den Abgemahnten unerlaubtes Filesharing vor und verlangt von ihnen die übliche Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und die Zahlung von Schadensersatz sowie die Erstattung von Anwaltskosten. Andernfalls drohe zwar kein Besuch von Jack Bauer, aber die teure gerichtliche Geltendmachung der behaupteten Ansprüche.

Den Abgemahnten wird der Vorschlag unterbreitet, die Sache gegen Zahlung von 915 EUR (bei zwei Folgen) und Unterzeichnung der beigefügten Unterlassungserklärung zu erledigen.

Darauf sollten sich Abgemahnte keinesfalls einlassen, sondern umgehend anwaltlichen Rat einholen. Die Forderung der Abmahner kann in vielen Fällen als unbegründet zurückgewiesen werden und ist auch der Höhe nach angreifbar. So dürfte die Berechnung der geltend gemachten Anwaltskosten nicht mit den gesetzlichen Vorgaben zu vereinbaren sein.

Empfänger einer solchen Abmahnung sollten diese auf keinen Fall ignorieren – die Erfahrung zeigt, dass die abmahnenden Anwälte die vermeintlichen Ansprüche ihrer Mandantin gerichtlich geltend machen, wenn sich der Abgemahnte dagegen nicht innerhalb der üblicherweise knapp bemessenen Fristen wehrt.

Auch für diese Abmahnschreiben gelten also die drei goldenen Regeln:

  • Nehmen Sie keinen Kontakt mit der abmahnenden Kanzlei auf.
  • Unterschreiben Sie nichts.
  • Lassen Sie sich umgehend anwaltlich beraten, welche Verteidigung gegen die Abmahnung in Ihrem Fall möglich und sinnvoll ist und was konkret Sie machen können, um den Schaden nun zu minimieren.
    Abgemahnte können sich, auch am Wochenende, gerne unter der kostenfreien Hotline 0800 365 7324 an mich wenden, um eine erste kostenfreie Einschätzung und das mögliche weitere Vorgehen zu besprechen. Erhaltene Abmahnschreiben können mir per E-Mail auch an abmahnhilfe@rechtsanwalt-schwartmann.de geschickt werden – ich komme dann nach Durchsicht umgehend darauf zurück.

Die außergerichtliche Verteidigung gegen Filesharing-Abmahnungen biete ich zum günstigen und fairen Pauschalpreis an. Kosten entstehen erst mit meiner Beauftragung.

Waldorf Frommer mahnt ab: The Americans

Die Münchner Anwälte Waldorf Frommer mahnen aktuell für die Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH die unerlaubte Verbreitung von Folgen der TV-Serie “The Americans” (Staffel 2) durch Filesharing ab.

Waldorf Frommer verlangt von den Abgemahnten die übliche Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und die Zahlung von Schadensersatz sowie die Erstattung von Anwaltskosten.

Den Abgemahnten wird der Vorschlag unterbreitet, die Sache gegen Zahlung von 519,50 EUR und Unterzeichnung der beigefügten Unterlassungserklärung zu erledigen.

Darauf sollten sich Abgemahnte keinesfalls einlassen, sondern umgehend anwaltlichen Rat einholen. Die Forderung der Abmahner kann in vielen Fällen als unbegründet zurückgewiesen werden und ist auch der Höhe nach angreifbar. So dürfte die Berechnung der geltend gemachten Anwaltskosten nicht mit den gesetzlichen Vorgaben zu vereinbaren sein.

Empfänger einer solchen Abmahnung sollten diese auf keinen Fall ignorieren – die Erfahrung zeigt, dass die abmahnenden Anwälte die vermeintlichen Ansprüche ihrer Mandantin gerichtlich geltend machen, wenn sich der Abgemahnte dagegen nicht innerhalb der üblicherweise knapp bemessenen Fristen wehrt.

Auch für diese Abmahnschreiben gelten also die drei goldenen Regeln:

  • Nehmen Sie keinen Kontakt mit der abmahnenden Kanzlei auf.
  • Unterschreiben Sie nichts.
  • Lassen Sie sich umgehend anwaltlich beraten, welche Verteidigung gegen die Abmahnung in Ihrem Fall möglich und sinnvoll ist und was konkret Sie machen können, um den Schaden nun zu minimieren.

Abgemahnte können sich, auch am Wochenende, gerne unter der kostenfreien Hotline 0800 365 7324 an mich wenden, um eine erste kostenfreie Einschätzung und das mögliche weitere Vorgehen zu besprechen. Erhaltene Abmahnschreiben können mir per E-Mail auch an abmahnhilfe@rechtsanwalt-schwartmann.de geschickt werden – ich komme dann nach Durchsicht umgehend darauf zurück.

Die außergerichtliche Verteidigung gegen Filesharing-Abmahnungen biete ich zum günstigen und fairen Pauschalpreis an. Kosten entstehen erst mit meiner Beauftragung.

Waldorf Frommer mahnt ab: “Britney Spears – Britney Jean (Deluxe Version)”

Die Dame selbst ist zwar derzeit für 100 Shows in Las Vegas beschäftigt, aber ihre Plattenfirma kümmert sich derweil um das Wesentliche: Im Auftrag der Sony Music Entertainment Germany GmbH mahnt die Münchner Kanzlei Waldorf Frommer derzeit die unerlaubte Verbreitung des Werkes “Britney Jean” der amerikanischen Sängerin Britney Spears ab.

Das vorgenannte Werk erfreut sich derzeit offensichtlch großer Beliebheit in Tauschbörsen und findet über Filesharing-Programme weite, unerlaubte Verbreitung.

Waldorf Frommer verlangt von den Abgemahnten die übliche Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und die Zahlung von Schadensersatz sowie die Erstattung von Anwaltskosten.

Den Abgemahnten wird der Vorschlag unterbreitet, die Angelegenheit gegen Zahlung von 815 EUR und Unterzeichnung der beigefügten Unterlassungserklärung zu erledigen.

Abgemahnte sollten sich auf die geforderte Zahlung keinesfalls einlassen, sondern umgehend anwaltlichen Rat einholen. Die Forderung der Abmahner kann in vielen Fällen als unbegründet zurückgewiesen werden und ist auch der Höhe nach angreifbar.

Empfänger einer solchen Abmahnung sollten diese aber auf keinen Fall ignorieren – die Erfahrung zeigt, dass die abmahnenden Anwälte die vermeintlichen Ansprüche ihrer Mandantin gerichtlich geltend machen, wenn sich der Abgemahnte dagegen nicht innerhalb der üblicherweise knapp bemessenen Fristen wehrt.

Auch für diese Abmahnschreiben gelten also die drei goldenen Regeln:

  • Nehmen Sie keinen Kontakt mit der abmahnenden Kanzlei auf.
  • Unterschreiben Sie nichts.
  • Lassen Sie sich anwaltlich beraten, welche Verteidigung gegen die Abmahnung in Ihrem Fall möglich und sinnvoll ist und was konkret Sie machen können, um den Schaden nun zu minimieren.

Abgemahnte können sich, auch am Wochenende, gerne unter der kostenfreien Hotline 0800 365 7324 an mich wenden, um eine erste kostenfreie Einschätzung zu erhalten und das mögliche weitere Vorgehen zu besprechen. Abmahnungen können mir per E-Mail auch an abmahnhilfe@rechtsanwalt-schwartmann.de geschickt werden.

Die außergerichtliche Verteidigung gegen Filesharing-Abmahnungen biete ich zum günstigen und fairen Pauschalpreis an. Kosten entstehen erst mit meiner Beauftragung.

%d Bloggern gefällt das: